Implantologie

Ein ästhetisches Lächeln spielt für uns alle in der heutigen Gesellschaft eine herausragende Rolle. Die Implantologie als Teilbereich der Zahnmedizin verhilft einem Patienten mit Zahnverlust zu künstlichen Zahnwurzeln, die ästhetisch mit Kronen oder ausgedehntem Zahnersatz versorgt werden.

 

Die Implantologie hat seit ihrer Einführung in Deutschland von vornherein großen Zuspruch von Seiten der Patienten erfahren. Dadurch können die heute bei uns tätigen Implantologen auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen und fast jeden Patienten mit Zahnverlust erfolgreich behandeln. Sowohl Zahnärzte als auch Oralchirurgen und Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG)implantieren ("hineinpflanzen") die als Implantate bezeichneten Schraubgewinde aus Titan oder Keramik, die entweder sofort oder nach mehrmonatiger Einheilungsphase mit einer sogenannten Suprakonstruktion versorgt werden.

 

Ein Implantat kann natürlicher wirken als jeder andere Zahnersatz:

Ob Zahnverlust durch Zahnunfall, Nichtanlage, Parodontitis (bakteriell bedingte Entzündung, die sich in einer weitgehend irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates (Parodontium) zeigt) oder kariöse Defekte ("Zahnfäule"): die Implantologie erhöht die Lebensqualität durch festsitzenden Zahnersatz, sofern der Patient seinerseits durch konsequente und regelmäßige Pflege für eine lange, entzündungsfreie Verweilzeit der Implantate in seinem Mund sorgt.

Pflege der Zahnimplantate: Ein Zahnimplantat muss mindestens so gut gepflegt werden wie die eigenen Zähne. Nur so ist eine Mukositis (Mundschleimhautentzündung), um die Implantate herum zu vermeiden, und infolgedessen wird eine Periimplantitis (progressiv verlaufende Entzündung des knöchernen Lagers eines Zahnimplantates mit periimplantärem Knochenverlust) vorgebeugt.

 

Ein erhöhtes Risiko für eine Periimplantitis haben Patienten mit chronischer Parodontitis, schlechter Plaquekontrolle und fehlender regelmäßiger Mundhygiene nach der Implantattherapie.

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